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Vorwürfe an Mario Fehr

Die Bierdusche für Sicherheitsdirektor Mario Fehr auf der Schützenwiese im Mai 2017 sorgt nochmals für Schlagzeilen.

Wurde geduscht, was ihm sehr missfiel: Regierungsrat Mario Fehr.
Wurde geduscht, was ihm sehr missfiel: Regierungsrat Mario Fehr.
Keystone

Der 13. Mai 2017 war ein unglücklicher Abend für den FC Winterthur: Das Heimspiel gegen den FC Zürich ging 3:0 verloren. Ein Zuschauer warf einen Böller aufs Spielfeld, was ein juristisches Verfahren auslöste, welches kürzlich vor dem Friedesrichter ein Ende fand.

Ein anderer Fan wurde am Hauptbahnhof von einem Schachtdeckel am Kopf getroffen.

Und Regierungsrat Mario Fehr (SP) wurde in der Stadionbar mit Bier überschüttet.

In Zusammenhang mit diesem letzten Vorfall warf das Online-Magazin «Republik» heute Mario Fehr vor, er habe als Sicherheitsdirektor Druck ausgeübt, um den Bierschütter ausfindig zu machen. Daraufhin hätten sowohl die Winterthurer Stadtpolizei als auch die Kantonspolizei Ermittlungen durchgeführt.

Entschuldigung als Abschluss

Dem Bierschütter sei schliesslich ein «Friedensangebot» unterbreitet worden: Wenn er sich förmlich bei Fehr entschuldige, lasse man die Sache ruhen. Dieses Angebot habe der Betreffende im Oktober 2017 wahrgenommen.

Mario Fehr gibt zu den Vorwürfen keinen Kommentar ab. Sein Medienbeauftragter Urs Grob teilt mit: «Beim beschriebenen Delikt handelt es sich um Straftatbestände wie Sachbeschädigung und Tätlichkeit.» Man verzichte auf weitere Ausführungen, um die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten zu schützen.

Es gebe zu diesem Vorfall weder ein laufendes Verfahren noch habe er strafrechtliche Konsequenzen gehabt. «Die Schilderung auf republik.chentspricht in wesentlichen Punkten nicht den Ereignissen», schreibt Grob. Die Nachfrage, welche Punkte nicht korrekt seien, bleibt unbeantwortet.

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