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Warum die Arbeiter ihre Stechuhr lieben

Eine Kultmarke wird entstaubt. Das geht nicht ohne Tränen. Von der Rudolf-Diesel-Strasse aus wollen zwei Unternehmer mit dem unverwüstlichen Wäscheständer zum zweiten Mal die Welt erobern.

Stewi produziert unverwüstliche Wäscheständer: Stefan Ebnöther zeigt die frisch produzierten Stewi-Deckel.
Stewi produziert unverwüstliche Wäscheständer: Stefan Ebnöther zeigt die frisch produzierten Stewi-Deckel.
Madeleine Schoder
Sara Maurer (Marketing) mit einem neuen Holz-Stewi.
Sara Maurer (Marketing) mit einem neuen Holz-Stewi.
Madeleine Schoder
Blick in die Produktionshalle
Blick in die Produktionshalle
Madeleine Schoder
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Zum Interview im Stewi-Gebäude an der Rudolf-Diesel-Strasse erscheinen drei ältere Männer und eine junge Frau. Sara Maurer, 25 Jahre, trägt weissblau gefärbte Haare, Nasenring und ein selbstbewusstes Lachen. Sie verkörpert das Neue , am Hauptsitz der Traditionsmarke . Seit sie fürs Marketing zuständig ist, ist Stewi auch auf Facebook und Instagram präsent. Mamas Wäscheständer auf dem Bildportal der Generation Y – wie kann das funktionieren? «Das geht ganz von selber, sagt Maurer. «Die Leute fotografieren kultige Inserate aus den Siebzigern oder die Stewi-Libelle vor ihrem Ferienhaus, auf der ein Meter Neuschnee liegt.»

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