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Was Firmen (nicht) fürs Klima tun

Rieter unterstützt unter anderem auch Klimaprojekte via firmeneigener Stiftung. Am Standort ist das Nachhaltigkeitsangebot sehr überschaubar. Ein Mobilitätskonzept ist erst im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Areals ein Thema, ein Personalrestaurant gibt es für die Belegschaft nicht. Man setzt hingegen vermehrt auf die Reduktion des Wasserverbrauchs und der Treibhausgase bei der Produktion. Mitte Jahr nimmt Rieter in Indien eine 2-Megawatt-Solaranlage von 27000 Quadratmetern Fläche in Betrieb, diese soll bis zu 25 Prozent des gesamten Strombedarfs der Fabrik decken.
Die Stadtverwaltung bietet ihren Mitarbeitenden elektro- und gasbetriebene sowie Mobility-Fahrzeuge an. Sie hat die Veloflotte vergrössert und das Parkplatzangebot verringert. Das hausinterne Restaurant bietet 2000-Watt-Menüs an, in den Kinderbetreuungen wird auf umweltschonende Küche geachtet. Der CO2-Ausstoss sinkt zwar, doch besteht laut der Stadt weiter Handlungsbedarf. Die Mitarbeitenden werden in Aktionen und Kampagnen zum Treppensteigen und zur Reduktion von Papier- und Stromverbrauch angehalten.
Angefragt wurden auch die beiden Unternehmen Kistler und Burckhardt Compression. Während letztere gar keine Angaben zur nachhaltigen Verantwortung machte, ging Kistler (670 Mitarbeitende, Umsatz 475 Millionen CHF) bewusst nicht auf konkrete Fragen ein. Das Unternehmen betont aber, dass es mit seinen Sensoren und Lösungen dazu beitrage, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Fahrkomfort zu verbessern, die Produktqualität zu optimieren und Ressourcen effizient einzusetzen.
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