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Was vom Streit um die Stefanini-Stiftung bleibt

Mit dem Urteil des Bezirksgerichts vom Montag dürfte, ja muss der Streit zwischen der Familie von Bruno Stefanini und zwei früheren Topleuten seiner Immobilienfirma ein Ende haben. Für die Tochter ist selbst die Niederlage vor Gericht ein Sieg.

Erleichterung. Es war wohl diese Empfindung, mit der Bruno Stefaninis frühere Topleute Markus Brunner und Umit Stamm am Montag das Gerichtsgebäude verliessen. Die Einzelrichterin hatte sie vom Vorwurf der Urkundenfälschung frei gesprochen. Bettina Stefanini als Privatklägerin und die Staatsanwaltschaft waren unterlegen.

Für Brunner und Stamm war es der erste Sieg im fünfjährigen Kampf gegen die Tochter des Immobiliensammlers. Und er war teuer erkauft. Zwar bleiben beide unbescholten. Der Prozess aber hat noch einmal vieles in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, das dem Ansehen der früheren Kaderleute schadet. Bettina Stefaninis Anwalt nutzte den Prozesses, um die Bezüge des früheren Geschäftsführers von Stefaninis Immobilienfirma und deren Finanzchefs bekannt zu machen. 700'000 und 500'000 Franken sollen es 2018 gewesen sein.

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