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Wenig Arbeitslose: Quote verharrt bei 1,9 Prozent

Die tiefe Arbeitslosenquote ist seit dem Mai konstant geblieben.

Das Winterthurer Arbeitsamt hat derzeit weniger zu tun als auch schon.
Das Winterthurer Arbeitsamt hat derzeit weniger zu tun als auch schon.

Der Winterthurer Arbeitsmarkt trotzt der schwächelnden Konjunktur: Im vergangenen Juli verharrte die Arbeitslosenquote in der Stadt bei 1,9 Prozent. Das teilte gestern das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mit.

Die städtische Arbeitslosenrate bleibt somit seit diesem Mai unverändert. Die aktuelle Quote ist historisch tief: Ähnlich wenig Arbeitslose gab es letztmals vor fast dreissig Jahren. Die Arbeitslosenquote in Winterthur ist damit sogar tiefer als der kantonale Durchschnitt (2 Prozent) – und auch tiefer als in der Stadt Zürich (2,2 Prozent).

In Winterthur waren laut der kantonalen Statistik in diesem Juli insgesamt 1182 (Vormonat 1164) Personen arbeitslos gemeldet. Von Arbeitslosigkeit betroffen waren total 663 Männer und 519 Frauen.

Ursache für tiefe Quote

Als möglichen Grund für die aussgewöhnlich tiefen Arbeitslosenzahlen in Winterthur nannte Jürgen Fackelmayer, Leiter des RAV Winterthur, im Juli gegenüber dem «Landboten» die hohe Zahl an Hilfskräften.

«In der Stadt sind 42 Prozent der angemeldeten Stellensuchenden Hilfskräfte ohne Ausbildung, in Zürich ist diese Zahl viel tiefer, dort hat es deutlich mehr Fachkräfte, die auf den RAV gemeldet sind.» Hilfskräfte seien in der aktuellen Arbeitsmarktlage deutlich einfacher als sonst vermittelbar, meinte Fackelmayer.

Obschon die Weltwirtschaft eingetrübt ist und die Schweizer Industrie dadurch etwas gebremst wird, bleibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit optimistisch: «Die Beschäftigungserwartungen der Zürcher Unternehmen befinden sich grösstenteils im Wachstumsbereich.» Die Arbeitslosenquote bleibe somit weiterhin tief.

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