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Wenn EVP und CVP die Rollen tauschen

Die bürgerlichen Parteien bleiben beim Nein zum 144-Millionen-Sanierungsantrag des Stadtrats, Linksgrün ist dafür. Doch ganz so klar ist diesmal nicht alles: Die konfessionellen Parteien haben die Jacken getauscht, und die FDP hat getratscht.

Martin Gmür
Die städtische Pensionskasse bleibt ein Sorgenkind der Stadt Winterthur.
Die städtische Pensionskasse bleibt ein Sorgenkind der Stadt Winterthur.

Das Kommissionsgeheimnis ist heilig. Im Normalfall erfährt die Öffentlichkeit nach Kommissionssitzungen nicht, welche Parteivertreter wie gestimmt haben. Der Präsident der gemeinderätlichen Aufsichtskommission, Felix Helg, hat sich auch diesmal an die Regel gehalten.

In seinem Fazit zur langen Kommissionsarbeit – elf Sitzungen waren nötig – schrieb er von einer knappen Mehrheit, die nun den 144-Millionen-Antrag an den Stadtrat zurückweist. Es war Helgs Parteifreund, FDP-Fraktionspräsident Urs Hofer, der in seiner Stellungnahme offenlegte, welche Parteien hinter diesem Rückweisungsantrag stehen: FDP, SVP, GLP und EVP. Nicht dabei ist die CVP, die man anstelle der EVP eher in dieser bürgerlichen Allianz vermutet hätte.

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