Winterthur

Wie die Maag AG ihr Platzproblem löst

Die Maag Recycling AG stösst auf ihrem Platz in der Grüze an ihre Grenzen. Die Übernahme einer Firma und die Kooperation mit einer weiteren sollen helfen.

Die Maag Recycling AG braucht mehr Platz.

Die Maag Recycling AG braucht mehr Platz.

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Die Maag Recycling AG hat schon seit Jahren Platzprobleme. Der Recycling-Hof mit seinen 19 000 Quadratmetern in der Grüze ist zu klein. Um etwa Platz für die leeren Mulden zu haben, ist die Firma zurzeit als Zwischennutzerin bei der Bierbrauerei Doppelleu eingemietet.

 «Es ist sehr schwierig, in Winterthur etwas Geeignetes zu finden»

Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. «Es ist sehr schwierig, in Winterthur etwas Geeignetes zu finden», sagt Geschäftsführerin Judith Maag. Denn der neue Ort müsste in der Industriezone liegen und die Option zu einem Gleisanschluss bieten. Daher will Judith Maag den Hauptstandort nun durch die Verbesserung von Strukturen und Abläufen so gut wie möglich entlasten.

Verbesserung verspricht die Übernahme der Firma R. Keller Transporte in Gundetswil. Das Inhaberehepaar geht nach knapp 40 Jahren in Pension. Die Maag AG wird die beiden Lastwagen und den Kundenstamm der Firma, die hauptsächlich Mulden liefert und wieder abholt, ab nächstem Januar übernehmen.

Neues Areal in Gundetswil

Diese Sparte bedient die Maag AG schon länger, interessanter ist der frei werdende Standort in Gundetswil. Diesen vermietet die Maag AG ab Anfang 2019 an die Werec AG aus Hagenbuch. Das Recycling-Jungunternehmen hat sich auf Beratung und Umsetzung von Entsorgungskonzepten spezialisiert und berät etwa Hotelketten, Spitäler oder Altersheime.

Da diese Betriebe hohe Anforderungen an Sauberkeit und Sicherheit haben, macht die Werec AG kleine und häufige Abholungen. Diese bringt sie dann zur Maag AG. «Bis jetzt dauerte es immer lange, bis wir den Lastwagen mit den vielen gemischten Materialien abgeladen hatten», sagt Judith Maag.

Durch den neuen Standort in Gundetswil, der bessere Platzverhältnisse biete, um die Materialien vorzusortieren, würden sich die Abläufe verkürzen und der Materialfluss optimiert. Die Firmen werden zudem gemeinsam Beratungen anbieten.

Ab nächstem Sommer bietet die Maag AG zudem erstmals eine Lehrstelle im kaufmännischen Bereich an.

(Der Landbote)

Erstellt: 11.09.2018, 17:38 Uhr

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