Zum Hauptinhalt springen

Wie grün isst Winterthur?

Smart City, Energiestadt Gold, 2000 Watt: Die Stadt verkauft sich beim Thema Nachhaltigkeit oft als Pionierin. Beim Essen ist sie es definitiv noch nicht. Dafür ist eine private Initiative erfolgreich gestartet.

Wenn man statt Wegwerfbesteck und -geschirr auch am Arbeitsplatz Wiederverwendbares verwendet, tut man auch unserer Umwelt etwas zuliebe.
Wenn man statt Wegwerfbesteck und -geschirr auch am Arbeitsplatz Wiederverwendbares verwendet, tut man auch unserer Umwelt etwas zuliebe.
pd

Am Mittag stapelt es sich an sonnigen Tagen sperrig in den Abfalleimern und die Saucenreste tropfen auf den Boden: das Wegwerfgeschirr aus Plastik, aus dem man gerade noch seinen Salat oder die Penne gestochert hat. Um diese täglichen Abfallberge zu verhindern, hat der Verein Recircle schweizweit das Konzept der Rebox lanciert. Gegen ein Depot von zehn Franken bieten Restaurants ihren Kunden Take-away-Menüs in zweifächrigen Tupperware-Boxen an (siehe Bild). Nach dem Essen kann man sie zum Abwaschen wieder zurückbringen oder gleich behalten. Die Reboxen lassen sich rund 100-mal benutzen, der CO2-Verbrauch ist dann im Vergleich zu PET-Geschirr rund 20-mal tiefer.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.