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Wie sich ein Ex -Soldat in Winterthur radikalisierte

Vor drei Jahren verschwand ein damals 32-jähriger Mann. Zuvor bewegte er sich im Umfeld der An’Nur-Moschee und der Koran-Verteilaktion «Lies!». Damit wären es bereits sieben Winterthurer Jihad-Fälle.

Nebel über dem Industrie- und Wohngebiet in der Grüze: Hier ar­bei­te­te der verschwundene Deutsche, der im Sommer 2012 nach Syrien gereist sein soll.
Nebel über dem Industrie- und Wohngebiet in der Grüze: Hier ar­bei­te­te der verschwundene Deutsche, der im Sommer 2012 nach Syrien gereist sein soll.
Heinz Diener

«Möge Allah uns stark machen vor der Prüfung, die wir bekommen.» Diese Zeilen stammen vom 27. Juni 2012. Noch heute prangen sie zuoberst auf dem Facebook-Profil von G. F. Es ist der letzte Eintrag, welchen der Deutsche mit kosovarischen Wurzeln auf dem Onlineportal verfasst hat. Damals lebte G. F. noch in Winterthur, in einer Wohnung am Oberwinterthurer Stadtrand. Nur zwei Monate später war er spurlos verschwunden.

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