Zum Hauptinhalt springen

Wieder falscher Polizist verhaftet

Der Stadtpolizei ist es erneut gelungen ein Mitglied einer Betrügerbande festzunehmen. Zu verdanken ist dies dem couragierten Vorgehen einer 61-jährigen Frau.

Dank einer couragierten Rentnerin ist der Polizei erneut ein Schlag gegen die deutsche Betrügerbande gelungen.
Dank einer couragierten Rentnerin ist der Polizei erneut ein Schlag gegen die deutsche Betrügerbande gelungen.
Moritz Hager

Nachdem die Fahnder der Stadtpolizei Winterthur im Kampf gegen eine Betrügerbande aus Deutschland bereits am vergangenen Donnerstag erfolgreich waren, schnappte die Falle gestern erneut zu. Fahnder der Stadtpolizei Winterthur nahmen einen weiteren Geldkurier fest, der als falscher Polizist unterwegs war.

In den vergangenen Tagen war es trotz der ersten Festnahme weiterhin zu Betrugsversuchen gekommen, bei denen sich eine aus dem Ausland operierende Bande als Polizeibeamte ausgab und von ihren Opfern Schmuck und Bargeld verlangte.

Die Trickbetrüger gaben jeweils an, dass Vermögenswerte ihrer betagten Opfer gefährdet seien und deshalb in die Obhut der Polizei gegeben werden sollten. Dazu werde ein Kollege vorbei geschickt, der die Wertsachen abhole.

Angerufene schöpft sofort Verdacht

So wurde gestern Vormittag auch eine Winterthurerin von einer hochdeutsch sprechenden falschen Polizistin nach dieser Masche angerufen. Die 61-jährige schöpfte jedoch aufgrund der bisherigen Medienberichte Verdacht, liess sich nicht täuschen und reagierte äusserst cool. Sie stellte den Betrügern eine grössere Summe in Aussicht und alarmierte sofort die Polizei.

Während die Betrüger davon ausgingen, dass ihr Coup gelingen würde, wurde von der Stadtpolizei bereits die Festnahme vorbereitet.

Gegen 15.00 Uhr schnappte die Falle zu und richtige Polizisten verhafteten den Mann, der sich als Polizist ausgab und das Geld abholen wollte. Es handelt sich um einen 37-jährigen Deutschen.

Die Stadtpolizei Winterthur rät trotz der Erfolge der letzten Tage weiterhin zu erhöhter Vorsicht. Besonders gefährdet sind betagte Frauen mit älteren Namen. Wie die Betrugsmasche der falschen Polizisten im Detail abläuft, lesen sie hier.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch