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Winterthur blockiert Rettung der Wärme Frauenfeld AG

Frauenfeld hätte im Juni über die Sanierung der Wärme Frauenfeld AG abgestimmt. Der Frauenfelder Stadtrat hat den Termin nun verschoben, bis klar ist, was die Winterthurer Untersuchung ergibt.

Durch die Wärmering-Affäre in Winterthur wurde die Abstimmung über Rettung der Wärme Frauenfeld AG in Frauenfeld verschoben.
Durch die Wärmering-Affäre in Winterthur wurde die Abstimmung über Rettung der Wärme Frauenfeld AG in Frauenfeld verschoben.
Marc Dahinden

Eigentlich hätten die Frauenfelder Stimmbürger am 5. Juni über das Sanierungspaket der der Wärme Frauenfeld AG abstimmen sollen. Nun hat der Frauenfelder Stadtrat entschieden, den Abstimmungstermin zu streichen, wie er am Mittwoch mitteilte. Grund ist die vom Winterthurer Stadtrat angeordnete, externe Untersuchung zur Wärmering-Affäre, schreibt die Thurgauer Zeitung.

Das in der Kritik stehende Stadtwerk Winterthur hätte als Mitaktionär einen Teil zur Sanierung der Wärme Frauenfeld AG beigesteuert. Dies sei in der jetzigen Situation nicht mehr möglich, sagte der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm. Die Abstimmung werde daher verschoben, bis klar sei, was die Untersuchung in Winterthur ergebe.

Seit Donnerstag steht nun auch fest, wer diese Untersuchung leiten wird. Der Winterthurer Stadtrat hat an der Sitzung vom Mittwoch Johann-Christoph Rudin als externen Beauftragten ernannt. Der Zürcher Rechtsanwalt hat 2013 das «Büro für Administrativuntersuchungen» gegründet. Er war in den 90er-Jahren bei der Stadt Zürich für die Fernwärme zuständig und ist langjähriges Verwaltungsratsmitglied in Wärme- und Kältetechnikunternehmen.

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