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Winterthur erhält zweiten Starbucks

Weniger als ein Jahr nach der Einweihung des Restaurants am Bahnhof eröffnet Starbucks eine zweite Niederlassung am Neumarkt.

Sobald fertig umgebaut ist, wird hier die zweite Starbucks-Filiale in Winterthur eröffnet.
Sobald fertig umgebaut ist, wird hier die zweite Starbucks-Filiale in Winterthur eröffnet.
Johanna Bossart

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, nun ist es bestätigt: Im Haus an der Ecke Marktgasse/Neumarkt, in dem sich die Pizzeria Stella del Centro befand, wird die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks eine weitere Filiale eröffnen.

Mehr Laufkundschaft

Die Einweihung soll in der ersten Juniwoche erfolgen, wie Starbucks-Mitarbeiter berichten. Die Pressestelle des Konzerns hatte zuletzt Gerüchte um eine Neueröffnung in Winterthur bestätigt, den genauen Standort aber nicht bekannt gegeben.

Die Eröffnung am Neumarkt, schräg gegenüber der Subway-Filiale, erfolgt nur ein knappes Jahr nach der Einweihung der ersten städtischen Starbucks-Niederlassung im Bahnhofsgebäude. An der neuen Lokalität hoffe man auf noch mehr Laufkundschaft, sagen die Mitarbeiter. Das neue, zwei Stockwerke umfassende Restaurant, an dem aktuell gebaut wird, dürfte deutlich grösser werden als die bestehende Filiale, die nur rund 50 Sitzplätze bietet.

Dass Starbucks so rasch expandiert, hat auch Standortförderer Michael Domeisen überrascht. Er relativiert aber: Die Firma habe schon seit vielen Jahren nach geeigneten Lokalitäten im Stadtzentrum gesucht, lange Zeit jedoch nichts gefunden, was sich nun geändert habe. Die schnelle Aufeinanderfolge der Eröffnungen sei daher auch etwas zufällig.

«Als Markt sehr interessant»

Generell liege die Expansion internationaler und nationaler Ketten im Gastgewerbe aber im Trend, sagt Domeisen unter Verweis auf die neuen Burgerrestaurants Jack & Jo (am Bahnhof, seit letztem April) und Holy Cow (Ex-Fumetto, Eröffnung im März). Sie belege, dass Winterthur in der Gastronomie «als Markt sehr interessant» ist.

Starbucks, der Weltkonzern mit über 20‘000 Standorten und einem Milliardenumsatz, geniesst einen Kultstatus in vielen Ländern. Die Marke steht für Prestige, Internationalität – und hohe Preise (die beliebten Kaltkaffeegetränke kosten zwischen 6.40 und 8.90 Franken). Umgekehrt runzeln gerade ältere Gäste oftmals die Stirn darüber, dass sie beim Bestellen in amerikanischer Manier ihren Vornamen angeben sollen. In der Schweiz weist die Stadt Zürich mit 18 Kaffeehäusern die mit Abstand höchste Starbucks-Dichte auf.

Freude am neuen Starbucks hat jedenfalls Tscho Weidner, der seinerzeit die Facebook-Seite «Wir wollen einen Starbucks in Winterthur!» gründete. Zwar hat sich der junge Mann mittlerweile anderen Projekten zugewendet. «Selbstverständlich» werde er aber den neue Starbucks nutzen, sagt er – «vermutlich mehr als den alten, die Lage ist ja noch viel besser».

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