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Winterthur gewinnt Kommunikations-Preis

Mit dem Projekt Asylkirche Rosenberg gewann das Departement Soziales der Stadt Winterthur eine begehrte Trophäe der Schweizerischen Kommunikationsbranche.

Mitarbeiter vom Departement Soziales der Stadt Winterthur gewannen eine «Swiss Award Corporate Communications»-Trophäe.
Mitarbeiter vom Departement Soziales der Stadt Winterthur gewannen eine «Swiss Award Corporate Communications»-Trophäe.
Alpha Foto

Die beiden Hauptreisträger des «Swiss Award Corporate Communications 2016», dem einzigen Schweizer Preis für Unternehmenskommunikation, stehen fest: Neben dem Kommunikationskonzepte der Agentur von Matt/Limmat für die Schweizerische Post wurde auch die Stadt Winterthur, Departement Soziales, am Freitagabend in Zürich ausgezeichnet. Die neunköpfige, unabhängige und ehrenamtliche Fachjury verlieh die begehrte Award-Trophäen des Tessiner Künstlers Pedro Pedrazzini zusammen mit vier Nominationen.

Ausgezeichnete Aussenseiterin

Die Stadt Winterthur ging als Aussenseiterin ins Rennen um den «Oscar» der Schweizer Kommunikationsbranche. Unter den letzten sechs befanden sich ausschliesslich grosse Namen aus der Unternehmenslandschaft – die Credit Suisse, die Swiss oder die Axa-Winterthur – sowie die Crème de la Crème der Schweizer Medienprofis. Eingereicht hat die Stadt Winterthur das kommunikative Begleitprojekt zur Asylkirche Rosenberg, das unter der Leitung des Sozialdepartements entstanden ist. Bekanntlich hat die Stadt um die letzte Jahreswende die reformierte Kirche Rosenberg als Asylunterkunft umgenutzt und damit schweizweit Beachtung gefunden.

Bescherung für die «Weihnachtsgeschichte»

Aus dem Projektbeschrieb, den die federführende Kommunikationsbeauftragte Katharina ­Rüegg eingereicht hat, sind interessante Dinge herauszulesen. Etwa, dass Rüegg den Einzug der Asylbewerber in die Kirche als «Weihnachtsgeschichte» erzählt wissen wollte – was vermittelt über die Medien teilweise gelang. Die Pläne, die erste Medieninformation zu diesem Zweck am 23. Dezember anzusetzen, scheiterten aber an einer Indiskretion: Ein Cevi-Mitglied streute das Gerücht von der Flüchtlingskirche via Handy. Die Stadt zog daraufhin die Medieninformation vor.

Als exemplarisch will das Projekt gelten, weil es im Rosenberg gelungen sei, der Bevölkerung eine schwierige Botschaft ohne Misstöne zu überbringen. Rüegg erklärt die öffentliche Akzeptanz vor allem mit der Glaubwürdigkeit der Akteure, insbesondere der Kirchenpflege.

SDA/ani/mcl

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