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Winterthur schrumpft

Seit Anfang dieser Woche gilt in der Stadt Winterthur das neue Koordinatensystem der Landesvermessung 95. Rein rechnerisch nimmt die Fläche Winterthurs um 1111 Quadratmeter ab.

Eine Mitarbeiterin des Bundesamts für Landestopografie bei der Arbeit.
Eine Mitarbeiterin des Bundesamts für Landestopografie bei der Arbeit.
Keystone

Das alte Koordinatensystem der Schweiz aus dem Jahr 1903 genügte heutigen Anforderungen nicht mehr. Über die Länge der Schweiz gemessen wies es eine Verzerrung von bis zu 2,5 Metern auf. Deshalb führte das Bundesamt für Landestopografie zwischen 1989 und 1995 eine neue Landesvermessung durch.

Dies führte zum neuen Koordinatensystem der Landesvermessung 95, das keine Verzerrungen mehr aufweist und international an die verschiedenen Koordinatensysteme angeschlossen ist.

Winterthur schrumpft um 1111 Quadratmeter

Am letzten Wochenende wurden in Winterthur die Amtliche Vermessung, der Leitungskataster sowie die weiteren städtischen Geodaten auf das neue Koordinatensystem umgestellt. Mit der Umrechnung auf das neue Koordinatensystem der Landesvermessung 95 ändern sich die Koordinaten, was auch zu Flächenänderungen führt.

Im Gebiet der Stadt Winterthur wird das Koordinatennetz bildlich gesprochen etwas zusammengerückt, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Rein rechnerisch nimmt die Stadt Winterthur um 1111 Quadratmeter ab.

Auch bei den Grundstücken verändern sich die Flächen leicht. Weil Grundstücksflächen in ganzen Quadratmetern ausgewiesen werden, kann in ungünstigen Fällen eine sehr kleine Flächenänderung dazu führen, dass auf eine andere Quadratmeterzahl gerundet wird.

An der tatsächlichen Lage von Grenzen oder Bauten ändert sich aufgrund der Koordinatentransformation nichts. Es bestehe deshalb auch kein Anspruch auf Rechtsmittel, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung weiter.

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