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«Winterthur verbinde ich mit Industrie»

Bundesrat Johann Schneider-Amman (FDP) war heute im Ausbildungszentrum für Autoberufe in Winterthur. Der Landbote hat ihn zum Stellenabbau bei Rieter befragt.

«Ich bedaure den Abbau bei Rieter sehr»: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann besuchte heute das Ausbildungszentrum für Autoberufe in Winterthur und nahm spontan Stellung zum Abbau bei Rieter.
«Ich bedaure den Abbau bei Rieter sehr»: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann besuchte heute das Ausbildungszentrum für Autoberufe in Winterthur und nahm spontan Stellung zum Abbau bei Rieter.
Marc Dahinden

Ausgerechnet am Tag, an dem Rieter den grossen Stellenabbau bekannt gegeben hat, war Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) in Winterthur. Er hielt an der offiziellen Eröffnung des Erweiterungsbaus des Ausbildungszentrums für Autoberufe eine Rede.

Am Rande der Veranstaltung nahm er gegenüber dem «Landboten» zu den Rieter-Entlassungen Stellung: «Winterthur verbinde ich in meiner Vorstellung stark mit Industrie, ich bedauere den Abbau bei Rieter darum sehr.» Er sehe zwei Richtungen, um den Niedergang in der Esportindustrie zu stoppen: «Einerseits müssen wir innovativ bleiben. Die Firmen machen hier sehr viel, doch es muss immer weiter gehen.»

Hoffnungen setzt Schneider-Ammann hier auf den Innopark Schweiz, ein Projekt das Bund und Kantone gemeinsam verfolgen. «Dieser soll die Bestrebungen unterstützen und eine technologische Plattform für die Zukunft bieten.»

Auf der anderen Seite gelte es gute Rahmenbedingungen für die Industrie zu schaffen: «Weniger Bürokratie, weniger Regulierung und tiefere Kosten. So bleibt unser Land industrialisiert», erklärte Schneider-Ammann. Entscheidend sei grundsätzlich, dass in Ausbildung und Innovation investiert werde.

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