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Winterthur wächst so langsam wie seit Jahren nicht mehr

Die Stadt wächst, aber längst nicht mehr so schnell wie in den letzten Jahren. Ein Quartier ist gar geschrumpft. Doch die Prognosen für die nächsten Jahre sehen anders aus.

Dieses Jahr wächst Winterthur so langsam wie zuletzt vor 13 Jahren.
Dieses Jahr wächst Winterthur so langsam wie zuletzt vor 13 Jahren.
Johanna Bossart

389. Um so viele Einwohner ist Winterthur seit Jahresbeginn gewachsen. Aktuell sind 112 510 Personen gemeldet. Das sind weniger, als man aufgrund der letzten Jahre hätte erwarten können. Wächst Winterthur im gleichen Tempo weiter, wären es Ende Jahr lediglich rund 670 Einwohner mehr, halb so viele wie in den letzten paar Jahren. Tiefer war das Wachstum letztmals 2004.

Dass die Kurve nun mittelfristig abflacht, davon geht man bei der Fachstelle Statistik aber nicht aus, im Gegenteil. «Wir werden die Prognosen für die nächsten fünf Jahre wohl eher etwas nach oben korrigieren müssen», sagt Stadtstatistiker Hermann Hegner. In den bisherigen Prognosen geht man von 118 253 Einwohnern bis 2023 aus.

Zürich mit Wachstumsschub

Ein wichtiger Indikator für eine Wachstumsprognose ist die Bautätigkeit. In der Stadt Zürich beispielsweise wurden im letzten halben Jahr 1450 neue Wohnungen gebaut, aber nur 560 abgerissen. Mit über 4000 Zuzügern alleine im ersten Halbjahr ist die Stadt überdurchschnittlich stark gewachsen.

In Winterthur lässt vor allem eine Zahl erahnen, dass das Wachstum in den nächsten Jahren wieder anzieht: die der Bausumme der eingereichten Baugesuche. 412 Millionen waren es 2017 bis anhin. Darunter stechen vor allem zwei grosse Wohnbauprojekte heraus.

Ein Stadtkreis schrumpft

Die Stadtkreise haben sich im letzten halben Jahr nicht gleichförmig entwickelt. Während Oberwinterthur und Wülflingen gewachsen sind, ist Mattenbach sogar geschrumpft.

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