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Winterthur wächst und wächst und wächst

Die Einwohnerzahl der Stadt Winterthur steigt langsam aber kontinuierlich. Mittlerweile leben 115'492 Personen in der Stadt.

Gregory von Ballmoos, Michael Graf
Die Stadt Winterthur wächst kontinuierlich.
Die Stadt Winterthur wächst kontinuierlich.
mad

In Winterthur lebt sich's gut und das spricht sich rum. Das zumindest lässt sich aus den neusten Bevölkerungszahlen der Stadt Winterthur schliessen. 7947 Personen sind diesem Lockruf gefolgt, nur 7218 haben die Stadt Winterthur verlassen. Das gibt einen Zuwachs von 729 Personen. Somit machen die Zuzüger den grössten Anteil am Wachstum der Stadt aus.

Etwas weniger gross ist der Einfluss der Liebe. Der Geburtenüberschuss, also die Differenz zwischen Anzahl Geburten und Anzahl Todesfällen, sank im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht. Auf 1257 Geburten kommen 2019 851 Todesfälle, 2018 waren es noch 1228 Geburten und 806 Todesfälle.

Auffällig ist, dass zwei eigentlich beliebte Stadtkreise einen Einwohnerschwund zu beklagen haben. So verlieren Veltheim (0.2%) sowie auch der Kreis Winterthur Stadt (0.9%) an Bewohner. Stark gewachsen sind hingegen Seen und Töss.

Wachstum konstant zwischen einem und zwei Prozent

Die Gesamtbevölkerung wächst seit knapp 25 Jahren. Im Jahr 1997 wurde zum letzten Mal ein Rückgang der Bevölkerung in Winterthur registriert. Seit damals wächst die Stadt kontinuierlich, und zwar immer um rund ein bis zwei Prozent pro Kalenderjahr. 2008 wurde zudem die Grenze von 100'000 Einwohnern geknackt, was als Meilenstein angesehen wurde. Die Einwohnerkontrolle Winterthur tickerte dazumal sogar live, um den magischen Moment nicht zu verpassen.

Die Stadt Winterthur hat in einer eigenen Karte zudem aufgeschlüsselt, in welchen Quartieren die meisten Personen leben. Mit Abstand am dichtesten zusammen leben die Personen im Quartier Blumenau (10'358 Personen pro Quadratkilometer), gefolgt von Waser und Tössfeld. Deutlich tiefer ist die Einwohnerdichte in den ländlichen Grenzquartieren wie Stadel, Neuburg, Rossberg oder Ricketwil und Eidberg. Dort leben nicht einmal 100 Personen pro Quadratkilometer.

Die Winterthurer Quartiere haben ganz verschiedene Bevölkerungsdichten. (Für eine grössere Ansicht klicken Sie hier.) Grafik: Stadt Winterthur
Die Winterthurer Quartiere haben ganz verschiedene Bevölkerungsdichten. (Für eine grössere Ansicht klicken Sie hier.) Grafik: Stadt Winterthur

Hier wohnen die Jungen

Die Daten im Quartierspiegel verraten auch andere Auffälligkeiten. Zum Beispiel, wo am meisten Pensionierte wohnen. Der Kreis Seen schwingt hier klar obenaus: 19 Prozent der Einwohner sind 65-jährig oder älter; in Töss sind es nur 12 Prozent.

Und wo wohnen die meisten Kinder und Jugendlichen? Hier muss man auf die Quartierebene gehen, um die Auffälligkeiten zu sehen. In Iberg (32 Prozent) und Sennhof (29 Prozent) gibt es besonders viele 0 bis 19-Jährige; überdurchschnittlich sind auch die Zahlen in Zinzikon, im Dättnau und im Eichliacker. Weitaus am wenigsten Kinder und Jugendliche wohnen, prozentual gesehen, in der Altstadt. Dort machen sie nur gerade 5 Prozent der Bewohner aus. Die Altstadt ist auch in anderer Hinsicht ein Sonderfall. Hier ist der Anteil der ledigen Personen mit Abstand am höchsten (67 Prozent).

Hier wohnen die Ausländer

Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Bevölkerung ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, von 24,4 auf 24,6 Prozent, der höchste Wert seit über 20 Jahren. Von ihnen sind rund 20 Prozent in der Schweiz geboren – und umgekehrt wurden 16 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland geboren.

Der Anteil der ausländischen Bevölkerung pro Quartier wird im Quartierspiegel nicht explizit ausgewiesen. Wohl aber der Prozentsatz, der im Ausland geborenen Personen. Im Kreis Veltheim ist er am tiefsten (26 Prozent), im Kreis Töss am höchsten (40 Prozent). In den Aussenwachten Eidberg, Ricketwil und Neuburg liegt er unter 10 Prozent. Am meisten im Ausland geborene Personen wohnen im Gutschick (44 Prozent), in der Härti (43 Prozent) und im Schlosstal (40 Prozent).

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