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Winterthurer Komitee gegen No-Billag

In Winterthur wurde ein Komitee gegen die «No-Billag»-Initiative lanciert. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur wollen damit die negativen lokalen Folgen der Initiative aufzeigen.

In Winterthur wurde ein breit abgestütztes Komitee gegen die «No-Billag»-Initiative gegründet. Die bunt durchmischte Gruppe nennt sich «Regionalkomitee Winterthur 'Nein zu NoBillag'» und will «die negativen lokalen Folgen der Initiative aufzeigen und eine Plattform für Aktivitäten im persönlichen Umfeld bereitstellen», wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Das Komitee wolle der Bevölkerung bewusst machen, dass mit einer Annahme der Initiative nicht nur die SRG und die nationale Berichterstattung massiv geschwächt würde, sondern auch im Lokalbereich wesentliche Plattformen für Vereine und Gewerbe verschwinden würden. Insbesondere Tele-Top und Radio Stadtfilter wären von der Initiative betroffen.

Verlust der regionalen Medienvielfalt

Der Verlust solcher «lokalen Plattformen» hätte gemäss Komitee weitreichende negative Folgen für Kulturschaffende und Vereine der Region, da diese damit wichtige Publikationsplattformen verlieren würden. Darüber hinaus würde ein Wegfall der gebührenfinanzierten Sender auch ein Verlust der regionalen Medienvielfalt bedeuten, heisst es in der Mitteilung weiter.

In den nächsten Wochen will «Winterthur 'Nein zu NoBillag'» im Schneeballprinzip möglichst weite Bevölkerungskreise für die Folgen der No-Billag-Initiative sensibilisieren. Das Komitee finanziert seine Aktivitäten aus Spenden.

Über «No-Billag» wird am 4. März 2018 abgestimmt. Die Initianten der Initiative wollen damit die nationalen Radio- und Fernsehgebühren abschaffen.

Das neu gegründete Komitee macht auch auf Soial Media mobil. Quelle: facebook.

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