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«Winterthurer» Raubkunst wird in Berlin versteigert

Letzten Sommer gab die Stiftung Oskar Reinhart ein Bild zurück, das sich als Nazi-Raubkunst herausgestellt ­hatte. Nun versteigern die Erben die Zeichnung. Die ­Auktion spaltet die Kunstwelt.

Die Sammlung des Berliner Zeitungsverlegers Rudolf Mosse ist 1934 die erste, welche die Nazis zwangsversteigern. Darunter ist auch «Emilie in roter Bluse» von Adolph Menzel, eine 21 auf 28 Zentimeter grosse Pastell-Studie, in welcher der deutsche Maler um 1850 seine Schwester porträtierte. Im Sommer 2015 prüft die Winterthurer Stiftung Oskar Reinhart aufgrund eines Hinweises die Herkunft des Bilds in ihrer Sammlung.

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