Sammelaktion

Winterthurer spendeten über 300 Schultheks und Chindsgitäschlis

Die erste Winterthurer Theksammlung war ein voller Erfolg. Ein Teil davon soll an Flüchtlingskinder in der Schweiz verteilt werden, der grosse Rest wird nach Rumänien geschickt.

Auf dem Parkplatz vor Mark Cieliebaks Garage präsentiert Helfer Niro eine Auswahl der 321 gespendeten Schultheks und Chindsgitäschlis. Foto: PD

Auf dem Parkplatz vor Mark Cieliebaks Garage präsentiert Helfer Niro eine Auswahl der 321 gespendeten Schultheks und Chindsgitäschlis. Foto: PD

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In der Garage von Mark Cieliebak, der die erste Theksammlung in Winterthur initiierte, lagerten zeitweise 321 Schultheks, Rucksäcke und Chindsgitäschlis. Aus dem Meer von rosafarbenen Modellen mit Prinzessinnenprints und blauen Theks mit Sportmotiven ragen vereinzelt neutrale Gepäckstücke hervor – etwa der traditionelle Kuhfellranzen.

Vor einem Jahr zog Cieliebak, der in Küsnacht schon ähnliche Sammelaktionen auf die Beine stellte, nach Winterthur. Zusammen mit Marjorie Gull, Markus Melloh und Christoph Bauer vom Elternrat der Schule Lind organisierte er die erste Sammlung in der Stadt, an der sich folgende Schulen und Kindergärten beteiligten: Altstadt, Ausserdorf-Wülflingen, Geiselweid, Hegifeld, Langwiesen, Neuhegi, Mattenbach, Neuwiesen, Oberseen, Rebwiesen, Schachen, Wallrüti, Wyden sowie Gallispitz in Veltheim. Besonders gefreut hat Cielibak, dass viele Theks mit Malstiften, Etuis und kleinen, teilweise neu gekauften Geschenken gefüllt waren.

Theks für Flüchtlingskinder

Vor knapp zwei Wochen wurden die ersten 80 Theks und 50 Chindsgitäschlis der Firma ORS übergeben, die mehrere Asylheime in der Schweiz betreibt. Diese verteilt die Theks und Taschen an die Flüchtlingskinder weiter. Die restlichen Gepäcksstücken werden heute nach Rumänien geschickt, wo das Hilfswerk «Licht im Osten» Kindern aus armen Familien den Schulbesuch ermöglicht.

Erstellt: 30.09.2019, 14:45 Uhr

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