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«Wir schaffen eine Zweiklassengesellschaft»

Mattea Meyer (SP) findet es stossend, dass das Parlament mit dem neuen Überwachungsgesetz Schwache benachteilige, gleichzeitig aber Steuerhinterzieher schütze. Die Winterthurerin kämpft im Nationalrat für Gleichstellung auf allen Ebenen.

Die Winterthurer Nationalrätin kämpft für Gleichstellung und Chancengleichheit in Bundesbern. Und setzt sich in Winterthur für Yvonne Beutler als Stadtpräsidentin ein.
Die Winterthurer Nationalrätin kämpft für Gleichstellung und Chancengleichheit in Bundesbern. Und setzt sich in Winterthur für Yvonne Beutler als Stadtpräsidentin ein.
Madeleine Schoder (Archiv)

Der Nationalrat sprach sich im Januar dafür aus, familienergänzende Kinderbetreuung weiterhin finanziell zu unterstützen. Unternimmt das Parlament genug für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie?Mattea Meyer:Der Entscheid der zuständigen Kommission ist wichtig, aber nicht ausreichend. Das Parlament betreibt weder eine hinlängliche noch fortschrittliche Familien- und Gleichstellungspolitik. Es ist ein Hohn, dass laut dem Rat ein Tag Vaterschaftsurlaub ausreicht. Es gibt zu wenig Teilzeitstellen und die Betreuungsplätze sind für viele Familien zu teuer. Zudem leisten nach wie vor die Frauen den grössten Teil der unbezahlten Arbeit.

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