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Wird das Parkieren im Bruderhaus bald kosten?

Im Wildpark Bruderhaus, auf dem Bäumli, am Reitplatz: Mit dem neuen Parkplatzregime flammt jetzt eine alte Diskussion um die Parkiergebühren wieder auf.

Bei gutem Wetter am Wochenende oft übervoll: Parkplatz im Bruderhaus.
Bei gutem Wetter am Wochenende oft übervoll: Parkplatz im Bruderhaus.
prg

Schon vor zehn Jahren sagte der damalige Stadtrat Matthias Gfeller, es sei vorstellbar, im Wildpark Bruderhaus für das Parkieren zu Spitzenzeiten Gebühren zu verlangen. Denkbar freilich hiess nicht, dass die Idee auch umgesetzt wurde. Nichts geschah.2011 kam das Thema wieder aufs Tapet, diesmal initiiert von Gemeinderat Reto Diener (Grüne).

«Grundsätzlich sollen Zielorte wie Schul- und Sportanlagen sowie Ausflugsziele bewirtschaftet werden»

Er und mit ihm die Mehrheit des Gemeinderats forderten ein Verkehrskonzept für den Eschenberg und möglichst schnell bewirtschaftete Parkplätze beim Bruderhaus. Die hundert Plätze reichten jeweils an mehreren Wochenenden pro Jahr nicht aus, Kadetten mussten Autofahrer auf eine Wiese weisen oder zurück in die Stadt. Der Stadtrat hatte wenig Gehör für die Forderung von grüner Seite. Allenfalls mittelfristig sei eine Parkgebühr an Spitzentagen denkbar, hiess es, doch wieder geschah nichts.

Stadtrat will Bewirtschaftung

Nun aber bringt der Stadtrat selber die Idee wieder in die Diskussion ein: «Grundsätzlich sollen Zielorte wie Schul- und Sportanlagen sowie Ausflugsziele bewirtschaftet werden», hat der Stadtrat entschieden.

Wobei die Details noch völlig offen sind: Zu welchen Zeiten an welchem Ort wie viel verlangt wird für einen Parkplatz, das alles wird erst später festgelegt. Und jeder Ort soll separat ­beurteilt werden: Im Bruderhaus kann eine andere Regelung gelten als beim Bäumli oder am Reitplatz. Mit dem Konzept, das der Stadtrat diese Woche vorlegte, ist erst der Grundsatz festgelegt, die konkrete Umsetzung lässt weiter auf sich warten.

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