Hettlingen

Wo Kinderbetreuungsplätze entstehen könnten

Beratungsbüro Basler und Hofmann präsentiert Konzept mit drei Varianten.

Die Kita in Hettlingen ist bereit für den Mittagsansturm.

Die Kita in Hettlingen ist bereit für den Mittagsansturm. Bild: mad

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Montags, dienstags und donnerstags verbringen zwischen 40 und 50 Schülerinnen und Schüler in Hettlingen ihre Mittagszeit in der Schule. Und es könnten noch mehr sein. Für den Mittagstisch existieren heute schon Wartelisten.

Langfristig werden gar 80 Kinder erwartet. Zu diesem Schluss kommt das Zürcher Beratungsbüro Basler und Hofmann in einem Raumentwicklungskonzept, das vom Gemeinderat in Auftrag gegeben wurde und das nun auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet ist.

Bei der Kinderbetreuung im Vorschulalter herrscht ebenfalls mehr Nachfrage als Angebot. Die Kita Lundy, die in einem Einfamilienhaus an der Schulstrasse 11 untergebracht ist, bietet maximal 13 Plätze. Auf der Warteliste befinden sich rund 15 Anfragen für weitere Plätze.

Steuergruppe an der Arbeit

An der Lösung des Platzproblems in der Kinderbetreuung arbeitet eine Steuergruppe. Neben Basler und Hofmann sitzen dort der Gemeindepräsident und der Schulpräsident sowie weitere Vertreter von Gemeinde und Schule ein. Ferner wirken der Gemeindeschreiber, ein Lehrervertreter sowie die Leiterinnen von Tagesstrukturen und Kita mit. Die elterlich geprägte IG Pro*Hettlingen ist ebenfalls vertreten.

Laut dem vorliegenden Konzept stehen drei Varianten zur Diskussion. Deren Machbarkeit will der Gemeinderat in den nächsten Monaten im Grundsatz abklären. Die erste Variante sieht die Unterbringung der Tagestrukturen in einem Erweiterungsbau zwischen Mehrzweckhalle und Turnhalle vor, während auf dem Gemeinde-Grundstück am Gübelweg Räumlichkeiten für die Kita erstellt würden.

 «Die Steuergruppe ist sich einig, dass kostengünstige temporäre Lösungen idealerweise ohne teure Container auf das Schuljahr 20/21 anzustreben sind.»Der Gemeinderat in seinem Schreiben

Variante zwei betrifft das Grundstück der reformierten Kirche, das an die Schulanlage grenzt. Kita und Tagesstrukturen würden in einem Gebäude untergebracht. Die dritte Möglichkeit würde den externen Kindergarten in die Schulanlage integrieren und die Kita im Gegenzug in die Stationsstrasse 31 einmieten.

Der Zeithorizont für die bauliche Realisierung einer dieser Varianten wird laut eine Mitteilung des Gemeinderates auf rund fünf Jahre geschätzt. Bis dahin sollen Engpässe durch flankierende Massnahmen behoben werden. So sei es vorstellbar, vorhandenen, teilweise anderweitig genutzten Raum als Übergang zu nutzen, schreibt der Gemeinderat. «Die Steuergruppe ist sich einig, dass kostengünstige temporäre Lösungen idealerweise ohne teure Container auf das Schuljahr 20/21 anzustreben sind.»

Erstellt: 15.11.2019, 17:04 Uhr

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