Winterthur

ZHAW entwirft Ideen für ein smartes Quartier in Winterthur

Energie sparen, Ressourcen schonen, soziale Kontakte fördern: Das sind Eckpfeiler für ein modernes Quartier, das in Winterthur entstehen soll.

Das Talgutquartier in Winterthur ist in die Jahre gekommen, aber bald soll es zukunftsweisend sein.

Das Talgutquartier in Winterthur ist in die Jahre gekommen, aber bald soll es zukunftsweisend sein. Bild: Marc Dahinden

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Forschende der ZHAW haben zusammen mit der Stadt und Baugenossenschaften den Leitfaden «Smarte Quartiere» verfasst. Das Ziel: Energie sparen, Ressourcen schonen und soziale Kontakte fördern.

Das Talgutquartier in Winterthur ist in die Jahre gekommen, aber bald soll es zukunftsweisend sein. Für die Genossenschaftssiedlungen im Quartier stehen Sanierungen an. Dann soll ein «smartes Quartier» daraus entstehen, wie die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) am Mittwoch mitteilte.

«Smart» heisst in diesem Zusammenhang, dass Vermieter und Bewohner technologische Lösungen nutzen, um Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen. Einen Katalog von zwanzig Ideen haben die ZHAW-Forscher nach einer Analyse des Talgutquartiers zusammengestellt.

Gemäss diesem Ideen-Katalog soll der Bereich weitgehend autofrei sein. Velos und Anhänger wären gemeinschaftlich nutzbar, aufgeladen würden sie an quartiereigenen E-Bike-Ladestationen. Arbeitsplätze stünden im Quartier zu Verfügung und würden ebenfalls geteilt.

Auch für andere Stadtviertel denkbar

Energie soll im Quartier produziert und auch dort verbraucht werden. Denkbar sind gemäss dem ZHAW-Ideen-Katalog gemeinsame Wind- und Photovoltaikanlagen oder Wärmeverbünde. Jeder Bewohner soll zudem dank intelligenter Stromzähler sehen können, wie viel Energie er gerade benötigt.

Der entstandene Leitfaden «Smarte Quartiere» soll nicht nur für das Talgut-Quartier angewendet werden, sondern dereinst auch andere Stadtviertel «smart» machen. (mcp/sda)

Erstellt: 14.12.2016, 10:34 Uhr

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