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Zwingli und die Reformation, mit Humor betrachtet

Ab Freitag wird in Wülflingen «Ein schöner Schwindel – ein humorvolles Freilichtmusical» aufgeführt. Die Proben dazu laufen auf Hochtouren und sind äusserst vielversprechend, wie ein Augenschein zeigt.

Bevor das Musical «Ein schöner Schwindel» auf die Freilichtbühne kommt wird innen im Kirchgemeindehaus geprobt.
Bevor das Musical «Ein schöner Schwindel» auf die Freilichtbühne kommt wird innen im Kirchgemeindehaus geprobt.
Heinz Diener

Nach einer intensiven Probewoche gehen die Laiendarsteller in den Endspurt. Kulissen gibt es im Kirchgemeindehaus Wülflingen zwar nicht, aber Licht, Musik und Kostüme: Mieder, Brust- und Schulterpanzer sind umgeschnürt, Hauben oder Barette aufgesetzt, Hellebarden ergriffen. Dann setzt sich unter Glockenklang und unter liturgischen Gesängen ein Trauerzug in Bewegung: Der Stadtpfarrer wird zu Grabe getragen. Nicht alle sind darüber traurig und bald wird in der Schenke hitzig diskutiert: Wird der obrigkeitshörige Pater Benedikt sein Nachfolger werden oder der kirchenkritische Täufer Felix?

Julian Bamert (23) spielt schon lange Theater und genoss Gesangs- und Schauspielunterricht. Er macht vor allem mit, weil er viele Leute kennt: «Für mich ist es ein Spass-Projekt», sagt er. Daran ändert auch seine Rolle als «Bösewicht» Leopold nichts: «Da ich schon als Kind immer den Märliprinzen spielen musste, ist es für mich mal eine schöne Abwechslung», sagt er schmunzelnd. Froh sei er allerdings darüber, dass er dabei nicht tanzen müsse: «Während mir das Schauspielen und Singen überhaupt keine Probleme machen, ist das Tanzen nicht so meins.»
Julian Bamert (23) spielt schon lange Theater und genoss Gesangs- und Schauspielunterricht. Er macht vor allem mit, weil er viele Leute kennt: «Für mich ist es ein Spass-Projekt», sagt er. Daran ändert auch seine Rolle als «Bösewicht» Leopold nichts: «Da ich schon als Kind immer den Märliprinzen spielen musste, ist es für mich mal eine schöne Abwechslung», sagt er schmunzelnd. Froh sei er allerdings darüber, dass er dabei nicht tanzen müsse: «Während mir das Schauspielen und Singen überhaupt keine Probleme machen, ist das Tanzen nicht so meins.»
Heinz Diener
Karin Baumgartner (22) wirkte schon an der Kantonsschule bei Musical- und Theateraufführungen mit. In «Ein schöner Schwindel» spielt sie die Schwester Cäcilia, eine adlige Ordensfrau, die versucht, die Männer unauffällig zu kontrollieren. «Meine Rolle vereint verschiedene Aspekte: Cäcilia als politische Person, als Mutter und als Frau», sagt sie. Das sei für sie herausfordernd: «Von meinem Naturell her bin ich eher fröhlich, die Cäcilia aber ist sehr gesetzt und ruhig. Dafür muss ich in die Ruhe kommen – was mir auch privat etwas bringen wird.»
Karin Baumgartner (22) wirkte schon an der Kantonsschule bei Musical- und Theateraufführungen mit. In «Ein schöner Schwindel» spielt sie die Schwester Cäcilia, eine adlige Ordensfrau, die versucht, die Männer unauffällig zu kontrollieren. «Meine Rolle vereint verschiedene Aspekte: Cäcilia als politische Person, als Mutter und als Frau», sagt sie. Das sei für sie herausfordernd: «Von meinem Naturell her bin ich eher fröhlich, die Cäcilia aber ist sehr gesetzt und ruhig. Dafür muss ich in die Ruhe kommen – was mir auch privat etwas bringen wird.»
Heinz Diener
Hannes Eggenberger (34) singt schon lange in Chören. Doch eine Solorolle hatte er bisher noch nie – ausser, dass er als Lehrer täglich als Solist vor Publikum auftritt. Im Musical spielt er den «Täufer» Felix: «Ich entschloss mich zum Mitmachen, ohne genau zu wissen, worauf ich mich da einlasse», sagt er, «Nach anfänglichen Hemmungen ist es nun eine tolle Erfahrung für Körper und Geist!» Die Auftritte neben seinem Beruf seien unproblematisch: «Es wird ja nur Donnerstag bis Sonntag gespielt – und Anfang Semester habe ich noch keine Prüfungen zu korrigieren!»
Hannes Eggenberger (34) singt schon lange in Chören. Doch eine Solorolle hatte er bisher noch nie – ausser, dass er als Lehrer täglich als Solist vor Publikum auftritt. Im Musical spielt er den «Täufer» Felix: «Ich entschloss mich zum Mitmachen, ohne genau zu wissen, worauf ich mich da einlasse», sagt er, «Nach anfänglichen Hemmungen ist es nun eine tolle Erfahrung für Körper und Geist!» Die Auftritte neben seinem Beruf seien unproblematisch: «Es wird ja nur Donnerstag bis Sonntag gespielt – und Anfang Semester habe ich noch keine Prüfungen zu korrigieren!»
Heinz Diener
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