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Tag der Arbeit ohne Fest und Demonstration

Das lokale 1. Mai-Komitee sagt Umzug und Feier ab.

Es war nicht anders zu erwarten: Nachdem am Montag bekannt wurde, dass in der Stadt Zürich der 1.Mai-Umzug und das anschliessende Fest auf dem Kasernenareal ausfällt, zieht auch das Organisations-Komitee in Winterthur nach: «Es macht keinen Sinn, dass wir hier ein Sonderzügli fahren», sagt Eveline Kunz von der lokalen Arbeiterunion gegenüber dem «Landboten». Grund ist das aufgrund der Corona-Pandemie verhängte Versammlungsverbot, von dem man ausgehe, dass es verlängert wird.

Jubiläum muss warten

Obwohl die Absage absehbar war, schmerzt sie in diesem Jahr vielleicht etwas mehr. Die Festtradition ist weit über 100 Jahre alt. Das Komitee hätte die 130. Durchführung gefeiert. «Wir überlegen uns, wie wir das irgendwie auffangen können. Jetzt heisst es ‹kreativ sein›», sagt Kunz.

Am Tag der Arbeit demonstrieren Gewerkschaften, linke Parteien und NGOs für den Schutz der Arbeitnehmer, Menschenrechte und die Rechte von Minderheiten. Die letztjährige 1.Mai-Kundgebung stand in Winterthur ganz im Zeichen des Frauenstreiks. Gemäss den Organisatoren nehmen jedesmal zwischen 300 bis 500 Personen teil.

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