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Widerstand gegen Wasserkraftwerk

Beim Töss-Wasserfall an der Wespimühle plant die Baufirma L&B ein neues Kleinkraftwerk mit bedeutend mehr Leistung als die alte Anlage. Naturschützer befürchten aber, Landschaftsbild und Erholungsqualität könnten leiden.

Die Wespimühle am mittleren Tösswasserfall Winterthurs: Nun will sich die neue Besitzerin die Geländestufe zunutze machen.
Die Wespimühle am mittleren Tösswasserfall Winterthurs: Nun will sich die neue Besitzerin die Geländestufe zunutze machen.
Marc Dahinden/Beat Märki

Die Winterthurer Baufirma L&B, welche die Wespimühle nach deren Konkurs übernommen hatte, will zusammen mit der St. Galler Entegra Wasserkraft AG ein neues Kleinkraftwerk an der Töss bauen. Seit gestern liegen die Pläne auf. Die Werte, die im Baugesuch genannt werden, sind ver­lockend. Statt 35 Haushalte wie heute soll die Anlage zehnmal so viele Familien versorgen, statt 140 000 Kilowattstunden (Schnitt der letzten Jahre) 1,6 Gigawattstunden Strom produzieren.

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