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Gastro-Präsident erfreut«Wir hoffen, dass die Kunden dann auch den Mut haben, zu kommen»

Die Winterthurer Gastro-Szene begrüsst die vorgezogene Öffnung der Betriebe am 11. Mai. Die Lage bleibt aber schwierig, sagt Präsident Thomas Wolf.

«So können wir arbeiten», sagt Thomas Wolf, Wirt des Restaurant Bahnhöfli. Archivfoto: Madeleine Schoder
«So können wir arbeiten», sagt Thomas Wolf, Wirt des Restaurant Bahnhöfli. Archivfoto: Madeleine Schoder

Thomas Wolf, Präsident von Gastro Winterthur und Betreiber des Restaurant Bahnhöfli in Wüflingen ist erfreut über den Entscheid des Bundesrats, die Gastronomie deutlich früher wieder zu öffnen: «Vier Leute pro Tisch mit zwei Meter Abstand zum nächsten, das tönt gut und umsetzbar, so können wir arbeiten.»

Noch offen seien die begleitenden Schutzkonzepte. Hier hofft Wolf auf sinnvolle Massnahmen, gerade auch was die kleinen Betriebe mit engen Platzverhältnissen betreffe. Wolf hofft auch, dass die Kunden dann «den Mut haben, zu kommen». Er vertraut darauf, dass sich die Kunden an die Vorgaben halten: «Wir wollen dann ja nicht ständig Polizist spielen müssen im eigenen Restaurant.»

Lob für Mieterlass

Grundsätzlich bleibe es für die Branche aber schwierig. Man wisse ja nicht, wie viel Prozent des üblichen Umsatzes man unter den gegebenen Bedingungen machen könne. «Und das Problem sind auch immer noch die Mietzinsen, das ist nur bei einigen gelöst.» Wolf lobt die Immofirma Terresta, die kürzlich einen Mieterlass auch für Gastrobetriebe bekanntgab.