Zum Hauptinhalt springen

Fasnacht in Winterthur«Wir wollen kein zweites Einsiedeln sein»

Thomas Steffen, Präsident des Fasnachtskomitees Winterthur (Fakowi), hält nichts von unbewilligten Umzügen wie in Einsiedeln. Im Interview sagt er, wie in diesem Jahr anders Fasnacht gefeiert wird.

2020 fand der traditionelle Hammenschmaus statt. Dieses Jahr ass Fakowi-Präsident Thomas Steffen allein zu Hause Schinken und Kartoffelsalat.
2020 fand der traditionelle Hammenschmaus statt. Dieses Jahr ass Fakowi-Präsident Thomas Steffen allein zu Hause Schinken und Kartoffelsalat.
Foto: Marc Dahinden

Eigentlich hätten Sie den Hammen bereits anschneiden sollen. Tun Sie das nun zu Hause?

Der traditionelle Hammenschmaus findet seit 1965 alljährlich knapp zwei Wochen vor der Strassenfasnacht statt. Dieses Jahr wäre es am Montag vor einer Woche so weit gewesen. Stattdessen habe ich allein zu Hause Schinken und Kartoffelsalat gegessen. Normalerweise feiert man das mit 300 Leuten.

Wird es dieses Jahr denn gar nicht fasnächtlich in Winterthur?

Nur symbolisch. Auf dem Neumarkt stellen wir zwar den Narrenbaum auf einfach ohne Tamtam. Wir haben dafür eine Bewilligung von der Stadt. Einen grossen Menschenauflauf wollen wir aber verhindern; deshalb kann ich keine Uhrzeit angeben. Von Freitag bis und mit Montag wird der Narrenbaum da stehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.