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ABB-Chef will Währungsturbulenzen durch Wachstum trotzen

ABB will sich mit Kostensenkungen und Investitionen in den Vertrieb gegen das raue Marktumfeld stemmen. Damit will der Energie- und Automationskonzern den Markt stärker durchdringen, wie ABB-Chef Ulrich Spiesshofer erklärt.

Gibt sich trotz Währungsschwankungen und sinkender Nachfrage in wichtigen Märkten zuversichtlich: ABB-Chef Ulrich Spiesshofer (Archiv)
Gibt sich trotz Währungsschwankungen und sinkender Nachfrage in wichtigen Märkten zuversichtlich: ABB-Chef Ulrich Spiesshofer (Archiv)
Keystone

Wachstumschancen sieht Spiesshofer etwa durch die Expansion in stark wachsende Märkte wie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, wie er im Interview mit der "Sonntagszeitung" ausführte. Verpackte Lebensmittel seien einer der am schnellsten wachsenden Märkte und die Automationsanforderungen seien hoch, was gut für das Geschäft von ABB sei. Wegen des starken Dollars sowie einer schwächeren Nachfrage in China, den USA und im Öl- und Gasgeschäft kämpft der Energietechnik- und Automationskonzern mit einem Umsatz- und Auftragsrückgang. Im zweiten Quartal wies ABB einen Umsatz von 9,2 Milliarden Dollar aus, 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Auftragseingang fiel um 15 Prozent. Auch ABB Schweiz spürt Gegenwind. In der ersten Jahreshälfte sank der Umsatz um 3 Prozent auf 1,67 Mrd. Franken. Gleichzeitig gingen 7 Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahreszeitraum ein. Spiesshofer gab aber bezüglich eines Arbeitsplatzabbaus Entwarnung: "Das sehen wir im Moment nicht", sagte er. ABB versuche, Mitarbeitende in nicht so gut laufenden Bereichen anderswo einzusetzen, führte Spiesshofer aus. "Im Servicegeschäft etwa, das wir in der Schweiz sehr gezielt ausbauen." Über Weiterbildung und Umschulung versuche ABB die Mitarbeiter zu halten.

SDA

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