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Dienstleistungssektor wächst weiter auf Kosten der Industrie

In der Schweiz waren im ersten Quartal etwas mehr Personen in Lohnarbeit als im Vorjahr. Grund ist ein deutlicher Anstieg der Beschäftigung im Dienstleistungssektor. In der Industrie dagegen geht die Beschäftigung weiter zurück.

In der Metallindustrie war der Rückgang der Beschäftigung im ersten Quartal besonders stark. Etwa 4000 Stellen gingen laut dem Bundesamt für Statistik innerhalb eines Jahres verloren.
In der Metallindustrie war der Rückgang der Beschäftigung im ersten Quartal besonders stark. Etwa 4000 Stellen gingen laut dem Bundesamt für Statistik innerhalb eines Jahres verloren.
Keystone

Über die ersten drei Monate betrug die Gesamtbeschäftigung 4,878 Millionen. Damit stieg die Anzahl Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent. Saisonbereinigt blieb die Beschäftigung gegenüber dem letzten Quartal 2015 stabil, wie aus dem am Freitag publizierten Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht. Positiv ist die Entwicklung in der Dienstleistungsbranche. Hier stieg die Beschäftigung um 1,3 Prozent. In absoluten Zahlen entspricht dies einem Zuwachs von 48'000 Stellen. Namentlich im Gesundheits- und Sozialwesen (+4,1 Prozent), im Gastgewerbe (+2,3 Prozent) und im Detailhandel (+0,4 Prozent) waren mehr Personen angestellt als im Vorjahr. Wie erwartet rückläufig ist die Beschäftigung in der Industrie und im Baugewerbe. Hier gingen innerhalb eines Jahres 17'000 Stellen verloren, war einem Rückgang von 1,6 Prozent gleichkommt. Im wichtigsten Teilbereich, dem verarbeitenden Gewerbe, war die Zahl der Angestellten im ersten Quartal 1,9 Prozent tiefer als im Vorjahr. Im Baugewerbe sank die Beschäftigung um 1,2 Prozent, in der Metallindustrie gar um 4,3 Prozent.

SDA

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