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Für die Ferienreise mit dem Auto braucht es heuer Geduld und Wasser

In 18 Kantonen beginnen am Freitagmittag die Sommerferien. Einzig im Kanton Zürich und in einigen Aargauer Gemeinden müssen Schülerinnen und Schüler noch die Schulbank drücken. Doch auch wer mit dem Auto in die Ferien fährt, braucht Geduld.

Da auch noch in Teilen der Niederlande und in Belgien die Ferien anfangen, erwartet viasuisse am Gotthard-Nordportal in Göschenen lange Wartezeiten. Der Stau dürfte gemäss Mitteilung von Freitagmittag bis in die Nacht andauern. Am Samstag rechnet viasuisse ab 4 Uhr morgens mit neuen Blechkolonnen, wenn sich der Stau vom Freitag überhaupt auflöst. Die längsten Wartezeiten prognostiziert der Verkehrsdienst für die Zeit von 6 bis 12 Uhr mit Staus von 10 bis 13 Kilometern. Auch am Sonntagvormittag dürften sich die Autos stauen - allerdings gemäss Prognosen auf nur drei Kilometern. Einigermassen zügig kommen Ferienreisende wahrscheinlich am Samstagabend durch das Nadelöhr Gotthard-Tunnel. Der Verkehrsdienst viasuisse macht weiter darauf aufmerksam, dass auch beim Grenzübergang Chiasso-Brogeda Geduld nötig sein wird. Alternativrouten Beim aktuell prächtigen Wetter bieten sich zahlreiche Alternativrouten für die Autoreise in den Süden: So etwa die San-Bernardino-Route. Da aber auch auf der A13 zwischen Landquart und Roveredo gearbeitet wird, sind auch dieser Route Staus nicht ganz ausgeschlossen. Zudem warnte der TCS San Bernardino bereits gestern auf Twitter vor "Strassenschäden wegen Hitze" auf der A13 zwischen Maienfeld und Landquart. Vorsicht ist also geboten. Auch der Grosse St. Bernhard-, der Simplon-, der Grimsel-, der Nufenen- und Gotthard-Pass bieten sich als Alternativen an. Die Baustelle in der Schöllenenschlucht auf der Gotthard-Pass-Route wird von Freitagmittag bis Sonntagabend aufgehoben, um den Verkehrsfluss zu sichern. Angesichts der derzeitigen Hitze empfiehlt viasuisse den Autofahrenden, neben genügend Getränken und Proviant leicht zu installierenden Sonnenschutz - etwa Folien, Blenden und Rollos - mitzunehmen. Zudem sollten bei schweisstreibenden Temperaturen die Haare am Ansatz nass gemacht werden, da das Wasser den Kopf kühle und man weniger schwitze. Achtung Alkohol Sucht Schweiz macht darauf aufmerksam, dass nicht alle Länder die gleiche Promillegrenze für Alkohol aufweisen: Einzig Grossbritannien und Malta tolerieren noch 0,8 Promille. 0,5 Promille gilt in der Schweiz und in den umliegenden Ländern, aber auch in Portugal, Spanien oder in Griechenland. Schweden, Norwegen und Polen haben den Grenzwert auf 0,2 Promille festgelegt. In zahlreichen Ländern Osteuropa ändert derzeit die Promillegrenze: Serbien wechselt in diesem Jahr von 0,5 auf 0,3 Promille, Albanien von 0,0 auf 0,1 und Moldawien von 0,0 auf 0,3 Promille. In etlichen Ländern Osteuropas, so in Ungarn, Kroatien, der Tschechischen Republik oder Rumänien, gilt die Nulltoleranz.

SDA

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