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Millionen für Ex-Alpiq-Chefin – obwohl sie nicht mehr arbeitete

Jasmin Staiblin verliess auf Ende 2018 den Stromkonzern. Doch auch 2019 bekam sie weiterhin Geld.

Bekam Geld, obwohl sie nicht mehr im Dienst von Alpiq stand: Jasmin Staiblin. Foto: Alexandra Wey (Keystone)
Bekam Geld, obwohl sie nicht mehr im Dienst von Alpiq stand: Jasmin Staiblin. Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Ende 2018 gab Jasmin Staiblin als Chefin von Alpiq ihren Rücktritt bekannt. Sie war 2013 zu Alpiq gestossen und baute den Stromkonzern in der Folge um. Nach ihrem Abgang übernahm Jens Alder zusätzlich zu seiner Arbeit als Verwaltungsratspräsident den Chefposten beim Stromkonzern.

Was damals in der Medienmitteilung nicht erwähnt wurde: Staiblin wurde auch nach ihrem Abgang ein Jahr weiter vergütet. Im Geschäftsbericht 2019 ist ersichtlich, dass Staiblin für das vergangene Jahr 1,9 Millionen Franken bekam – obwohl sie gar nicht mehr für Alpiq arbeitete. Alleine der Bonus für Staiblin lag 2019 bei 950'000 Franken. Im Geschäftsbericht heisst es zur Vergütung von Staiblin, dass sie von ihrem Rücktritt als CEO bis zu «ihrem vertraglichen Austritt» auf Ende 2019 freigestellt war.

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