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Stromausfall in Kolumbien nach mutmasslichem Farc-Angriff

Nach einem mutmasslichen Angriff der Farc-Guerilla ist in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura die Stromversorgung für rund 400'000 Menschen ausgefallen. Ein Elektrizitätswerk rund 27 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt wurde nach Behördenangaben zerstört.

Navy-Soldaten halten die Stellung in einer Siedlung in Buenaventura. Die Hafenstadt an der Pazifikküste ist nach der mutmasslichen Zerstörung eines Elektrizitätswerks ohne Strom (Archiv)
Navy-Soldaten halten die Stellung in einer Siedlung in Buenaventura. Die Hafenstadt an der Pazifikküste ist nach der mutmasslichen Zerstörung eines Elektrizitätswerks ohne Strom (Archiv)
Keystone

Armeevertreter machten Farc-Rebellen dafür verantwortlich. Ein Erkundungsflug des Militärs bestätigte nach Bericht über zwei Explosion die Zerstörung des Werks. Für die Stadt im Westen des Landes gebe es keinen Strom mehr, teilte der Energieversorger EPSA am Sonntag (Ortszeit) mit. Buenaventura ist Kolumbiens grösster Hafen. Über ihn läuft ein Grossteil des Handels des südamerikanischen Landes. Die Farc und die kolumbianische Regierung führen seit November 2012 Friedensgespräche. Zuletzt hatte es aber vermehrt Angriffe beider Seiten gegeben. Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) kämpfen seit 1964 gegen Grossgrundbesitzer und die Regierung. Amtlichen Angaben zufolge wurden in dem längsten Konflikt Lateinamerikas etwa 220'000 Menschen getötet.

SDA

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