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UBP baut nach Übernahme der Bank Coutts 60 bis 110 Stellen ab

Die Genfer Privatbank UBP hat am Donnerstag das Personal der übernommenen Bank Coutts in Genf und Zürich über die Auswirkungen der Übernahme informiert. So sollen bis Ende Oktober zwischen 60 und 110 Stellen wegfallen.

Von der Integration der Bank Coutts sind insgesamt 850 Angestellte betroffen, 400 davon in der Schweiz, wie eine UBP-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Von den 400 Coutts-Angestellten in der Schweiz plant UBP nur 140 bis 240 Personen auch längerfristig zu übernehmen. In einer ersten Phase bis Ende Oktober will UBP 60 bis 110 Personen entlassen. Weitere 100 bis 150 Stellen sollen bis 2017 wegfallen. Bis dann sind diese Angestellten für die Überführung und Einstellung der Schweizer Aktivitäten der britischen Bank zuständig. Der Umfang des Stellenabbaus kann sich gemäss der UBP-Sprecherin jedoch im Lauf der Zeit noch ändern. Für die bis Ende Oktober entlassenen 60 bis 110 Angestellten ist ein Sozialplan in Vorbereitung. Was mit den übrigen 450 Coutts-Angestellte in Singapur, Dubai und Monaco geschehen soll, ist noch nicht klar. UBP will über den Sommer einen entsprechenden Plan ausarbeiten. Das internationale Private Banking-Geschäft von Coutts war von der Coutts-Besitzerin Royal Bank of Scotland (RBS) nach einem lang andauernden Verkaufsprozess Ende März an die UBP verkauft worden. Es umfasst verwaltete Vermögen von mehr als 30 Mrd. Franken.

SDA

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