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Wall Street in Angst vor einer Rezession

Trumps Drohung gegen Mexiko verschreckt die Anleger. Dow und Dax fallen um bis zu 1,5 Prozent. Und die Schweizer Börse beendet den Monat im Minus.

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Ein Börsenhändler blickt besorgt an der New York Stock Exchange. Bild: Richard Drew/AP/Keystone
Ein Börsenhändler blickt besorgt an der New York Stock Exchange. Bild: Richard Drew/AP/Keystone

Der anhaltende Handelskonflikt mit China und die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle gegen Mexiko haben die Wall Street zum Wochenausklang belastet. Experten sprachen von einer Furcht am Markt vor einer Rezession.

Der Dow-Jones-Index fiel um 1,1 Prozent auf 24.895 Punkte. Der breiter gefasste S&P gab ebenfalls um 1,1 Prozent auf 2759 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,2 Prozent auf 7475 Zähler. Der Dax war zuvor um 1,5 Prozent auf 11.726 Punkte gefallen, der EuroStoxx50 hatte um 1,1 Prozent auf 3280 Zähler nachgegeben.

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben Mexiko mit der Androhung von Strafzöllen dazu bewegen, illegale Einwanderung in die USA stärker zu bekämpfen. Zudem könnte sich der bestehende Handelskonflikt mit China verschärfen. Die Regierung in Peking drohte, bestimmte ausländische Unternehmen auf eine schwarze Liste zu setzen. Konkrete Namen wurden zunächst nicht bekannt.

Eigentlich hatten US-Unternehmen geplant, wegen des seit Monaten anhaltenden Handelsstreits mit China ihre Fertigung ins Nachbarland Mexiko zu verlegen, sagte der für Investitionen zuständige Direktor Cliff Hodge von Cornerstone Wealth. Diese Strategie sei nun in Gefahr. «Es besteht das Risiko, dass diese Zölle zusammen mit denen gegen China verhängten die ohnehin schwache Konjunktur in eine ausgewachsene Rezession verwandeln.»

Besonders stark traf es an der Wall Street US-Autokonzerne, die Teile ihrer Fertigung nach Mexiko ausgelagert haben. Die Aktien von General Motors (GM) und Ford verloren bis zu 4,7 Prozent.

(Reuters)

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