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Wettbewerbskommission verhängt Bussen gegen Sanitärgrosshändler

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat gegen Mitglieder eines Kartells von Sanitärgrosshändlern Bussen von insgesamt 80 Millionen Franken verhängt. Seit den 1990er Jahren haben sich diese führenden Anbieter bei Preisen und Mengen abgesprochen.

Die Wettbewerbskommission büsst Schweizer Sanitärgrosshändler (Symbolbild)
Die Wettbewerbskommission büsst Schweizer Sanitärgrosshändler (Symbolbild)
Keystone

Die Mehrzahl der am Kartell beteiligten Sanitärgrosshändler verständigten sich von 1997 bis 2011 über Preisbestandteile und preisbestimmende Faktoren wie Margen, Bruttopreise, Euro-Umrechnungskurse, Transportkosten und Rabatte, wie die Weko am Freitag mitteilte. Ausserdem hätten die Unternehmen entschieden, Hersteller, die ihre Produkte nicht exklusiv über ihren Vertriebskanal verkauften, nicht in ihre Kataloge aufzunehmen. Dies habe Unternehmen am Markteintritt gehindert, stellt die Weko fest. Die Mehrzahl der Sanitärgrosshändler sind Mitglieder des Schweizerischen Grosshandelsverbandes der Sanitären Branche. Als einziges Unternehmen, das nicht Mitglied des Verbandes ist, beteiligte sich der Branchenführer Sanitas Troesch an Teilen des Kartells.

SDA

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