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30-Tage-Prognose lässt auf feuchtere Zeiten hoffen

Forscher in Zusammenarbeit mit Meteo Schweiz testen eine Ausweitung der 5-Tages-Prognose. So sollen früher gegen ein Wasserdefizit Massnahmen ergriffen werden können.

Bis Monatsende soll die Bodenfeuchtigkeit zwar zunehmen, unter der Erdea aber bleibt der Pegel tief. (Archiv)
Bis Monatsende soll die Bodenfeuchtigkeit zwar zunehmen, unter der Erdea aber bleibt der Pegel tief. (Archiv)
Keystone

Hydrologen der Forschungsanstalt WSL testen derzeit eine 30-Tage-Trockenheitsvorhersage. Demnach könnten sich die ausgetrockneten Böden zumindest in manchen Gebieten der Schweiz bis Ende August erholen.

Bisher konnten Hydrologen der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) auf der Webplattform Trockenheit.ch eine 5-Tages-Prognose anbieten. Für diesen Zeitraum liefern Wettermodelle ausreichend sichere Daten über Niederschläge.

Angesichts der angespannten Lage testen die WSL-Forschenden nun aber in Zusammenarbeit mit Meteo Schweiz eine 30-Tage-Trockenheitsprognose, wie die Forschungsanstalt am Donnerstag mitteilte. Ab sofort sei die Monatsvorhersage online abrufbar.

Vorhersage mit Vorsicht auffassen

Demnach könnte die Bodenfeuchtigkeit besonders im Alpenraum und in der Westschweiz bis Monatsende leicht zunehmen. Allerdings bleiben Gewässerabflüsse und Niedrigwasserspeicher, in denen sich unterirdisch das versickernde Regenwasser sammelt und von dort in die Flüsse gelangt, so tief wie in den vergangenen Wochen, so die Mitteilung.

Allerdings müsse man die Vorhersage mit Vorsicht auffassen. Je weiter der Zeithorizont solcher Prognosen, desto mehr nimmt die Unsicherheit zu, erklärte Massimiliano Zappa von der WSL. Dennoch seien solche längerfristigen Vorhersagen nützlich, um sich auf Wasserdefizite einzustellen: Fische könnten so frühzeitig aus zu warmen oder austrocknenden Flüssen gerettet werden, und Behörden könnten beispielsweise die Bevölkerung frühzeitig zum Wassersparen auffordern.

SDA/sep

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