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Jetzt wissen wir, warum es ein Bub oder ein Mädchen wird

Das Geschlecht eines Babys hängt laut neuen Daten nicht von elterlichen Genen ab. Der Einfluss der Umwelt ist grösser als gedacht.

In der Schweiz waren im Jahr 2019 über 51 Prozent der Neugeborenen männlich – Forscher kommen den Gründen dafür auf die Schliche. Foto: Getty
In der Schweiz waren im Jahr 2019 über 51 Prozent der Neugeborenen männlich – Forscher kommen den Gründen dafür auf die Schliche. Foto: Getty

Dieser Artikel gehört zu den meistgelesenen Texten der vergangenen Wochen. Er erschien erstmals am 1. März 2020.

Fünf Töchter und kein Sohn: Die Bennet-Schwestern in Jane Austens «Stolz und Vorurteil» sind für ihre Eltern Glück und Bürde zugleich. In dem Ende des 18. Jahrhunderts angesiedelten Werk müssen sie ihre Töchter mühevoll verheiraten, um das damalige Lebensziel – Absicherung durch Ehe – zu erreichen. Das Ergebnis einer neuen Studie hätte die Familie Bennet vielleicht beruhigt: Ob und wie viele Buben oder Mädchen in einer Familie geboren werden, ist nicht vererblich, sondern reiner Zufall. Die Schwestern hätten also wieder eine Chance auf männlichen Nachwuchs gehabt.

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