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Warum uns Viren überlegen sind

Es hat kein Gehirn, keine Organe, keinen Stoffwechsel – wie schafft es das primitivste Wesen, uns zu beherrschen?

Es ist winzig, aber es macht uns massiv zu schaffen: Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Getty Images
Es ist winzig, aber es macht uns massiv zu schaffen: Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Getty Images

Schon erstaunlich, was plötzlich alles geht. Flüge werden gestrichen, der Konsum stagniert, Homeoffice floriert. Was Greta nicht geschafft hat, schafft nun Corona in Windeseile.

Nach allen gängigen Massstäben sind Viren die primitivsten Kreaturen auf Erden. Das grassierende Coronavirus, das die Krankheit Covid-19 auslöst, ist zehn Millionen Mal kleiner als der Mensch, sein Genom hunderttausendmal kürzer. Es hat kein Gehirn, keine Organe, keinen Stoffwechsel. Viren sind letztlich nicht mehr als ein paar Schnipsel Erbsubstanz mit einer Hülle drum – die Wissenschaft zählt sie nicht einmal zu den Lebewesen. Trotzdem sind sie imstande, uns zu erobern, unsere Energie anzuzapfen, unsere Zellen zu Virenfabriken umzurüsten. Und nicht nur einzelne Körper, sondern ganze Länder lahmzulegen. Corona demütigt die Krone der Schöpfung.

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