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Immobilien-StudieWohnflächen von Eigentum werden immer kleiner

Bauland ist in der Schweiz sehr begehrt: Ein eingerüsteter Rohbau eines Einfamilienhauses.
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Umschwung ebenfalls kleiner

SDA

17 Kommentare
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    Sacha Meier

    Ist auch richtig so. Der Wert unseres Landes mit seiner unantastbaren Hochpreisinsel des zuwandernden Konsums bemisst sich nun einmal an seinem Immobilienwert. Und der wird von jedem Zuwanderer gesteigert. Dazu ist die bebaubare Fläche knapp und endlich. Wie es halt im Markt nun einmal ist, steigen damit die Preise und die belegten Grundstücke pro Person sinken. Wer mehr haben will, muss halt mieten. Weil Mikro-Wohneigentum nach dem Vorbild Hongkongs nicht jedermanns Sache ist, kommt es irgendwann - schätzungsweise bei einer Einwohnerzahl über 20 Mio. - zum baujuristischen Befreiungsschlag bei der Ausnützungsziffer und es werden allgemein Wohnhochhäuser erlaubt. Was dann die Karten auf dem Immobilienmarkt neu mischen dürfte, weil nur grosse, kapitalkräftige Immobilienkonzerne solche Bauwerke errichten und betreiben können. Ganz abgesehen davon entwickelt sich die moderne, postindustrielle Konsum- und Dienstleistungswirtschaftsgesellschaft immer mehr zum «as a Service» Geschäftsmodell, wo man nichts mehr besitzt. Genau so, wie man heute schon für ICT-Hard- und Software für die Nutzung zahlt, könnte man auch bei Immobilien reine Nutzungsrechte gegen monatliche Zahlungen abgeben. Wäre dann ein Zwischending zwischen Miete und Wohneigentum mit Hypothek, indem einem Nutzer eine Wohnung, oder Haus für - sagen wir einmal - 20 Jahre gegen eine fixe, indexierte Gebühr überlässt.