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Hotellerie in Winterthur«Wollen echte Co-Working-Community schaffen»

Die Investoren von der Goldküste halten an ihren Hotel- und Restaurantplänen im Neuwiesen-Quartier fest.

Das China-Restaurant Alin muss weichen. Nächsten Februar soll ein neues umgebautes Lokal mit neuem Konzept eröffnen und im oberen Teil des Hauses ein Hotel mit Co-Working-Space entstehen.
Das China-Restaurant Alin muss weichen. Nächsten Februar soll ein neues umgebautes Lokal mit neuem Konzept eröffnen und im oberen Teil des Hauses ein Hotel mit Co-Working-Space entstehen.
Madeleine Schoder/TX Group

Die Hotellerie und Gastro-Branche sind in der Krise, was die Immobilien- und Gastro-Firma Latour Holding AG offenbar nicht davon abhält, an ihren Plänen im Neuwiesenquartier festzuhalten. An der Ecke Wartstrasse/Neuwiesenstrasse soll im Spätherbst 2021 ein Businesshotel mit 47 Zimmern und einem Co-Working-Space entstehen. «Wir wollen eine echte Community aufbauen mit lokalen Firmen und Freelancern», wie der Projekt-Promoter Julius Pozon auf Anfrage sagt. Die Nähe zum Hauptbahnhof und die Zielgruppe Geschäftskunden biete sich an für ein solches Konzept.

Auch die Pläne für ein neues Restaurant
«mit neuem einzigartigen Konzept» im Erdgeschoss (heute «China Restaurant Alin») gehen laut Pozon voran. Die Baubewilligung sei eingereicht und die Eröffnung für Februar 2021 geplant.

Bislang lebten über 30 Personen in dem Mehrfamilienhaus mit seinen Einzimmerwohnungen, vor allem Asylsuchende oder Sozialhilfebezüger. Sie wurden von der Stadt vermittelt, die neun Jahre lang Ankermieterin der Liegenschaft war, die der PHS Immobilien gehört und im Zuge des «Gammelhaus-Skandals» von Zürich nach Razzien im Langstrassen-Quartier und späteren Verurteilungen wegen gewerbsmässigen Wuchers schweizweit in die Schlagzeilen geraten war.