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Gegen den RekordmeisterYellow im Cup einer Sensation nahe

Seit 2013 haben die Handballerinnen von Yellow Winterthur nicht mehr gegen Rekordmeister Brühl St. Gallen gewonnen hat. Im Cup-Achtelfinal schnupperten sie nun aber an der grossen Überraschung.

Natali Vukotic steuerte drei Treffer für Yellow Winterthur bei.
Natali Vukotic steuerte drei Treffer für Yellow Winterthur bei.
Deuring Photography

Die Winterthurerinnen forderten auswärts den St. Gallerinnen alles ab. Am Schluss reichte es wegen eines einzigen Treffers nicht für den Coup.

Die Gäste startete vor allem in der Defensive stark. Nur drei Tore liess Torhüterin Silja Mützenberg in den ersten 15 Minuten zu. Offensiv lief es dafür weniger gut. Die Würfe verfehlten (zu) oft das Gehäuse. Doch dann schien sich der Knoten plötzlich gelöst zu haben. Innert sieben Minuten erzielte Winterthur sechs Treffer und führte in der 23. Minute 8:6. Rückraumspielerin Mina Vasic tanzte die Gastgeberinnen dabei regelrecht aus und steuerte bis dahin drei Treffer bei. Doch lange hielt dieser Vorsprung nicht an. Das 11:11 zum Seitenwechsel widerspiegelte die Kräfteverhältnisse.

Nach der Pause starteten die St. Gallerinnen etwas konzentrierter. Vor allem Kreisläuferin Martina Pavic lief zur Höchstform auf und erzielte innert acht Minuten vier Treffer. Yellow beriet bis zur 42. Minute plötzlich vier Tore ins Hintertreffen. Doch ans Aufgeben dachte niemand. Durch einen 4:0-Lauf Yellows innerhalb von acht Minuten war das Spiel plötzlich wieder ausgeglichen.

Die letzten Minuten der Partie wurden zum Krimi. Brühl legte drei Tore vor, Yellow verkürzte knapp zwei Minuten vor Schluss wieder auf nur einen Treffer (25:26). Doch für den Ausgleich reichte es nicht mehr. Trotz beherztem Auftritt und starker Mannschaftsleistung reichte es am Schluss nicht ganz zum Sieg.

Drittes Spiel innert sieben Tagen

Für Yellow geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Samstag steht für das Team von Trainer Fabian Schäfli das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen an. Die Winterthurerinnen treten beim HSC Kreuzlingen an, der in der Premium League bisher fünf Punkte mehr auf dem Konto hat.