Zum Hauptinhalt springen

KolumneZeitsouverän im Homeoffice

Das Zuhause wird zum Arbeitsplatz, Freizeit zu Arbeitszeit. Damit uns das nicht ausbrennt, müssen wir neue Strategien entwickeln.

Das Problem am Homeoffice: Ist man zu Hause im Büro, ist man im Büro zu Hause.
Das Problem am Homeoffice: Ist man zu Hause im Büro, ist man im Büro zu Hause.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Müssten es Schreibtischtäterinnen und Bürolisten derzeit nicht gemütlich haben? Seit Homeoffice zur Pflicht erhoben wurde, können sie über ihre Arbeitszeit viel freier verfügen. Man könnte zum Beispiel um fünf Uhr aufstehen, bis Mittag arbeiten und nachmittags durch den Wald flanieren. Die Yogastunde am Mittag, arbeiten bis tief in die Nacht und ausschlafen wie in Ferienzeiten – für viele nur eine Frage der Planung.

«Zeitsouveränität» nennt sich das in der Arbeitssoziologie: Arbeitnehmende sollen im Homeoffice ihre Zeit frei einteilen und die Reihenfolge der Aufgaben nach Belieben wählen können. Auf diese Weise werden sie in ihrer Eigenverantwortung gestärkt, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird erhöht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.