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Zürcher Obergericht hebt Schuldsprüche auf

Der Geschäftsführer und ein Telefonverkäufer einer Opfiker Pleitefirma haben laut Anklage einen namhaften Bauunternehmer aus Illnau um über eine Viertelmillion Franken geprellt.

Für das Obergericht reichten die Beweise für eine strafrechtliche Verantwortung der Beschuldigten nicht aus.
Für das Obergericht reichten die Beweise für eine strafrechtliche Verantwortung der Beschuldigten nicht aus.
Keystone

Es war im September 2014, als das Bezirksgericht Bülach den früheren Geschäftsführer der untergegangenen Finanzfirma StockStreet GmbH aus Glattbrugg wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilte. Die Probezeit für den heute 46-jährigen Hauptbeschuldigten wurde auf drei Jahre festgesetzt. Ein heute 36-jähriger Telefonverkäufer des in den Konkurs gefallenen Unternehmens kam wegen Gehilfenschaft mit einer bedingten Geldstrafe von 330 Tagessätzen zu 60 Franken davon. Beide Beschuldigten wurden verpflichtet, einem Geschädigten 6000 Franken Schadenersatz sowie eine Prozessentschädigung von 10'000 Franken zu bezahlen.

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