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Bekämpfung der Corona-PandemieZürcher Regierung setzt auf bisherige Massnahmen

Der Zürcher Regierungsrat will keine schärferen Massnahmen und erlaubt weiterhin Grossveranstaltungen. Dafür baut er das Contact-Tracing und die Testmöglichkeiten aus.

«Sonst befindet man sich im Blindflug»: Regierungspräsidentin Silvia Steiner.
«Sonst befindet man sich im Blindflug»: Regierungspräsidentin Silvia Steiner.
Foto: Urs Jaudas

Die Lage ist ernst. Das hört man nicht nur einmal an der Medienkonferenz des Zürcher Regierungsrats. Bis am Freitagmittag sind die Corona-Fallzahlen im Kanton Zürich erneut stark gestiegen, 580 sind dazugekommen. Die Zahl der hospitalisierten Personen ist von 101 auf 111 angewachsen, die der beatmeten von 10 auf 13.

Trotzdem will die Zürcher Regierung die Massnahmen nicht verschärfen. «Viele Zürcherinnen und Zürcher sind Virus-müde», sagte Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP). Es bringe nichts, wenn man die Bevölkerung alle zwei Wochen mit neuen Regeln konfrontiere. «Sonst weiss man gar nicht mehr, was gilt und nützt, und befindet sich im Blindflug.»

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