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Corona im AbwasserZürich setzt auf neues Frühwarnsystem

Abwasser lügt nicht

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Kanton und ETH spannen zusammen

44 Kommentare
    Sacha Meier

    Die Messung der Konzentration von Gensequenzen im Abwasser ist ein Indikator - aber bestimmt keine Methode zur Bestimmung der Anzahl Infizierter im Einzugsgebiet einer Kläranlage. Letzteres würde bedingen, dass jeder Infizierte die gleiche Menge Viren ausscheidet, die Abwassertemperatur, pH-Wert und Qualität konstant sind und dass niemand grössere Mengen erbgutzersetzender Substanzen - etwa NaClO (Natriumhypochlorit, vulgo Javelwasser) - in die Toilette gekippt hat. Ist alles nicht gegeben. Entsprechend zeigt die blaue und rot gestrichelte Kurve bloss eine schwache Kreuzkorrelation (statistisch korrekt wäre die Kovarianzfunktion), wenn man die Daten einem Mathematikprogramm verfüttert (Gibts unter Wolfram Alpha sogar kostenlos online).