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Sozialhilfebetrug in WinterthurZwei Familien teilten sich in Töss heimlich eine Wohnung

Für den Betrug wurde nun ein Ehepaar verurteilt. Nur knapp entging der vorbestrafte Familienvater einem Landesverweis.

Strassenszene in Töss beim Burger King.
Strassenszene in Töss beim Burger King.
Foto: Reto Oeschger

Ein Ehepaar aus dem Balkan mit C-Niederlassung wurde kürzlich von der Winterthurer Staatsanwaltschaft wegen Sozialhilfebetrugs verurteilt. Die beiden bewohnten zusammen mit ihren zwei Kindern ab Mitte 2016 eine Wohnung in Töss.

Doch in der Vierzimmerwohnung quartierten sie auch noch den Bruder des Familienvaters ein sowie dessen Frau mit zwei weiteren Kindern. Dies teilten sie aber niemandem mit.

Deliktbetrag: 13’000 Franken

Von der Stadt erhielt die Familie monatlich Sozialhilfe in Höhe von 2100 Franken und zusätzlich 1480 Franken pro Monat für die Wohnungsmiete. Wie die Staatsanwaltschaft in den Strafbefehlen gegen die beiden Involvierten schreibt, konnten sie sich «die Miete und die Lebenshaltungskosten mit der anderen Familie teilen» und so die Behörden täuschen.

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