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Tierquälerei im WeinlandZweimal auf Katze geschossen: Mutmasslicher Tierquäler vor Gericht

Zwei Projektile mussten Katze Gini vor rund zwei Jahren operativ entfernt werden. Das Gerichtsverfahren gegen den mutmasslichen Täter steht an – die Katzenbesitzerin erzählt, wie es ihr und dem Tier geht.

Gini ist heute gesundheitlich wieder auf dem Damm – aber noch scheuer, als sie es vor dem Angriff war.
Gini ist heute gesundheitlich wieder auf dem Damm – aber noch scheuer, als sie es vor dem Angriff war.
Foto: Eva Wanner

Gini miaut leise und will weg, als sie eine fremde Person auf sich zukommen sieht. Ihre Besitzerin hebt die Katze hoch, streichelt sie und spricht beruhigend auf sie ein, «alles ist gut».

Man kennt die tierliebe Weinländerin in der Umgebung. Deshalb erhielt sie vor zweieinhalb Jahren einen Anruf, dass in der Nähe zwei wilde Katzen Junge geboren hatten. «Drei Tage lang waren wir dort und konnten alle einfangen, bis auf eine.» Ein winziges «Hämpfeli» von einem Büsi habe sich versteckt. Es dauerte eine weitere Nacht mit Locken und Suchen, bis es leise unter einer Menge Plastik hervor maunzte. Die Weinländerin nahm das scheue Tigerkätzchen mit, päppelte es auf, nannte es Gini, und es wurde Teil der Familie.

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